Archiv der Kategorie: Planung

Vorfreude

Heute sollte eigentlich die Sonne scheinen und wir wollten Planpunkt Nr. 4 nach vorne ziehen. Wir haben so eine grosse Lust auf die Terrasse. Laenge und Breite wurde abgesteckt und Calle hat die nøtigen Teile fuer die Unterkonstruktion schon gekauft. Freudig und voll Tatendrang gab uns dann der doch noch gefrorene Boden Einhalt.

Weiterlesen

Die Ruhe vor dem Sturm

Auf dieser Seite hat sich ja lange nix getan ;-) Bedeutet auch, dass im Haus in den letzten Monaten nicht wirklich viel passiert ist. Den Keller haben wir ein wenig aufgeraeumt, aber ansonsten … Nun sind aber wieder Plaene gemacht, nur die Reihenfolge ist noch nicht ganz sicher:

1. Sch…grube umlegen (leider…)

2. Kellerflur fliessen

3. Bad im Keller angehen (hurra, endlich ne Wanne!)

4. Terrasse

5. Carport reparieren (fuer eine Garage reichts einfach noch nicht…)

6. Sauna (wenn dann noch Kohle uebrig ist…)

Spenden sind wie immer gern gesehen ;-) Auch kørperlich Einsaetze werden dankend  entgegengenommen. Wenn der Schnee endlich mal weg ist und die ersten warmen Sonnenstrahlen zu Boden fallen, gehts wieder rund :-D

Ausbau und Brunnenprojekt

Aktualisierung:

Der gute Nachbar hat des Raetsels Løsung: Die Zeichnung im Internet mit den vier Wohnungen,die hinter unserem Haus gebaut werden sollten, stehen schon laengst: an einem anderen Platz ;-) Die Grundstuecksbezeichnung ist die gleiche, aber das Grundstueck ist eben SEHR gross. Super, also doch keine grossen vier Haeuser hinter uns, nur eins vom Sohn des Nachbarn. Aber irgendwann, so der Nachbar, wird dort oben ausgebaut. Dann kønnen wir nur hoffen, dass sie nicht unseren kleinen Weg als Auffahrt nehmen …..

Zum Thema Ferienwohnungen am Strand, rief mich die Stadtverwaltung an und teilte mit, dass ich mich an den Bauherren wenden muss. Erstmal haben die nur um Erlaubnis gefragt, noch ist gar nix entschieden. Wenn die Stadt dem Ausbau zustimmt, dann wird das gesamte Projekt nochmal offen gelegt und alle kønnen “mitentscheiden”. Na da bin ich dabei – ist doch spannend, wenn man in seiner Umgebung mit bestimmen kann… ;-)

******

[Sehr schøn, wenn ich hier ganze Geschichten niederschreibe und dann aufgrund eines Speicherfehlers alles wieder weg ist ...........]

Nachdem wir unser erstes sehr schønes Fest in der Harkmark hatten (Bilder siehe unten), Claudi sich endlich in einer gewissen Sicherheit zu wiegen wagte und langsam anfing, die Arbeit und das Haus als gute Investition sah, sich heute im Garten sonnte und den Vøgeln lauschte, rasselten danach negative Bescheide ein, die sofort wieder am Gemuet nagen.

Weiterlesen

neue Baustelle

Das Haus wird freigebuddelt. Da wo Joachim so tatkraeftig per Hand begonnen hat, fuehrt Calle nun den Graben mit Hilfe eines kleinen Schauffelbagger weiter.

Und wie schnell das doch da gehen kann: Nach nur anderthalb Tagen befinden wir uns wieder auf einer Baustelle ;-) Der Keller ist von aussen nur zugaenglich mit Hilfe von Brettern, was klein Mia gar nicht lustig findet. Calle fuehlt sich im Bagger ganz wohl, schiesslich muss er nicht die schwere Erde mit den riesigen Steinen per Hand bewaeltigen. Saisonarbeiter hatten da nicht so einen Luxus ;-)

Weiterlesen

Einzug

Am Samstag 30.Januar 2010 sind wir also nach Mandal in unser Haus gezogen. Ja ok, in 25 Jahren ist es dann nach Plan UNSER ;-) Dennoch. Was fuer ein Gefuehl, ein Haus, was wir aus eigenen Kraeften saniert und neu gestaltet haben, nun dauerhaft zu bewohnen. Ich kann es nicht glauben!

****************************************

*******************************

Und noch mehr Bilder gibts im Fotoalbum
von Harkmarkhaus

Sachstandsbericht

Die Kueche ist fast fertig, dank Dirks wiederholter Hilfe :-) Aber immer noch fehlt das Parkett in Calles Zimmer, es ist weder die Waschkueche noch die Arbeitswand in der Kueche gefliesst. Der Elektriker kam endlich heute mal wieder vorbei und will nun die Abende raus arbeiten um alles zu schaffen. Mann mann mann……. aber ne Rechnung schicken :-( Die Treppe ist noch ein Wehmutsstropfen, weswegen es viele Traenen und Aerger gab. Nun ist der erste Anstrich getan und es muss trocknen und dann kommt der zweite Anstrich heute abend. Wichtig ist, die Stufen fertig zu bekommen, denn schliesslich laufen in 4 Tagen eine Horde Menschen permanent hoch und runter. Das schøne Weiss an den anderen Stellen wird wohl also erstmal warten muessen.

Gestern hab ich allein mein ersten IKEA Waschschrank aufgebaut. Ging gut, okay, Calle musste die Naegel an die Rueckwand haemmern und mal das geschulte Auge drueber sehen lassen, aber immerhin. Ohne groessere Schaeden fertig montiert. Heisst also, der IKEA Besuch hat sich gelohnt. Wir hatten das Auto voll bis oben hin. Tolle schøne Møbel haben wir uns geleistet. Nach 5 Stunden shoppen war allerdings die Grenze erreicht. Die Rueckfahrt von Stavanger gestaltete sich ziemlich schwierig. Starker Wind und Schneeverwehungen waren nicht gerade sehr angenehm. Reicht dann erstmal wieder.

Die Wasserpumpe ist immer noch laut. Wir hatten aber noch keine Zeit weiter uns damit zu beschaeftigen. Wasser haben wir ja erstmal :-) Ich habe von einem Rohrleger zu erfahren bekommen, dass in den Tank Luft alle anderthalb bis zwei Jahre gepumpt werden muss. Somit wird das staendige Pumpen beim kleinsten Wasserverbrauch gestoppt. Die Lautstaerke ist wie sie ist …………. Also wird das Teil irgendwann mal ausserhalb des Hauses montiert. Ich habe sogar eine Beschreibung zu der Pumpe endlich im Netz gefunden. Diese ist fuer ein Einfamilienhaus ausgelegt und “nicht von schlechten Eltern”, was ja meine Befuerchtung war. Wenn wir dann die Luft reingepumpt haben und das Haus unter Wasser steht, melden wir das selbstverstaendlich :-)

Der Kamin ist leider auch noch nicht da. Bestellt haben wir ihn vor Weihnachten. Die Schweden arbeiten wohl noch langsamer???? Aber keine Sorge, wir muessen nicht frieren. Wir haben ja unsere elektrischen Heizungen.

Danke an unsere Familien fuer die vielen aufbauenden Worte. Keine Sorge, wir schaffen das und machen uns alles gaaaaaaaanz schøn! Versprochen :-D

Soviel zum “wir sind einzugsklar”. Die Bilder sprechen fuer sich.

Keller

Wohnstube

Was noch bleibt…

… bis zum Umzug:

- Treppe fertig machen

- Kuechentuer streichen

- Calles Zimmer streichen und Parkett legen

- im Keller die Waschkueche fliesen

- kleine Unebehheiten ausbessern

- Møbel kaufen.

Na dann – ich muss los :-D

Endspurt

Noch 8 Tage …. Und die abendlichen Arbeitseinsaetze werden immer laenger. Mia beschaeftigt sich zum letzten Mal mit den winterlichen Maeusen am Holmen in dieser Zeit ….

Die Briefkaesten bei beiden Haeusern fuellen sich mit Rechnungen. Bedeutet, dass die Gewerke so ziemlich am Abschluss sind. Der Elektriker ist fast fertig, die Rechnung fuer das Parkett ist auch schon da. Da wird nicht lang gefackelt :-( Unser altes Zuhause wird immer voller mit Kisten und immer leerer an Gemuetlichkeit. Ein grossen LKW haben wir vielleicht auch am Samstag zur Hilfe. Wer nur “traegt” den hoch bei dem vielen Schnee? Ich hab jetzt bis zum Umzug erstmal keine Arbeit auf der Post, was mir sehr gelegen kommt. Nachdem ich die “Maler- und Fussbodenlackiermeisterin” geworden bin, darf ich heut allein zum Baumarkt und weiter Parkett (fuer Calles Zimmer), Fussbodenleisten, Schwellen und Fensterbankinnenseiten kaufen. Aehm ja………… Ich hab natuerlich einen grossen Zettel vom Chef-und seine Telefonnummer ;-)  Nachdem Shopping gehts ins Haus und dann wird der Flur in der oberen Etage sowie die Treppe weiter gebeizt. Ha und mit der Treppe hab ich was tolles vor. Mal schauen, wie es wird ;-)

Falsche Wasserpumpe?

Unsere Kreiselpumpe von Marina macht uns Kopfzerbrechen. Der Wasserdruck ist ok, jedenfalls der, der aus dem Hahn kommt, aber das gute Stueck macht so unglaublich viel Krach.

Falsch angebaut, zusammengebaut? Den Wasserfilter falsch gesetzt oder doch das Rueckschlagventil ueberfluessig? Oder hat der Nachbar zu wenig “Dampf auf den Kessel”? Fragen ueber Fragen. Wo nur sin die Antworten…………

Von Farben und anderen Katastrophen

Es ist schon wieder spaet am Abend und erst jetzt kehrt etwas Ruhe ein. Nach dem Abendessen mussten dann noch viele Rechnungen bezahlt werden :-( Ja sowas bleibt beim Hauskauf und Renovieren nicht aus. Schade :-) Jetzt sitz ich hier mit von Anne dicken gestrickten Wollsocken und einer Tasse heissem Kakao auf dem Sofa und will mal versuchen einen Teil den wir in den letzten Tagen geschafft haben, niederzuschreiben.

Seit Anfang dieser Woche halte ich mich mit kleinen Ausbesserungsarbeiten in der oberen Etage auf. Klebebaender von Streichrunden mussten sorgfaeltig entfernt werden. Kleinere Stellen, wo was nicht gedeckt hat, nachgestrichen werden. Fensterverzierungen – und bretter nachgestrichen werden. Im Flur oben haben wir nun auch die Fussbodenleisten dem wunderschønen bordeaurot wie an den Deckenleisten, angepasst. Aber halt: Von dieser Entstehung hab ich ja noch gar nichts geschrieben:

Wie ich zeitiger berichtet habe, wollten wir ja den Flur in der oberen Etage mit der gleichen Farbe gelb streichen, wie in der 1.Etage. Ich hab immer mal wieder rumgejammert, dass das doch eigentlich so schade sei, da wir so tolles altes Holz oben haben. Aber es war uns beiden zu dunkel und sollte heller werden. Alles abzuschleifen, dafuer fehlte uns die Lust und auch die Zeit. Dennoch entschieden wir uns um. Keine gelbe Ølfarbe, dafuer weisser Panellack, der -so wie wir dachten – die alten Holzwaende aufhellt und die Struktur des Holzes weiter zu sehen ist. Nun das Ergebnis an einigen Teststellen war nicht zufriedend stellend. Enttaeuschend. Also erstmal an anderen Stellen weiter gemacht. Bis dann mein Vater unser Haus betrat…………. Und ab da an bekam ich meine ersten richtigen theoretischen Malerunterrichtsstunden ;-) Ich ueberspringe mal die Theorie und komme gleich zur Praxis. Fakt war, dass Panellack auf dem alten Holz nur dann wirkt, wenn alles vorher abgeschliffen wird. Den Panellack den ich gekauft habe, sah aber von der Struktur auch nicht toll aus. Man sah mehr Pinselstreifen als alles andere. Da ja der liebe Maik wieder im Aufbruch zu uns war und sich gerade vor der Abreise in einem Baumarkt aufhielt, ueberhaeuften wir ihn mit Bestellungen. Bitte Lasur in Birke und Lasur klar sowie weisse Deckenfarbe mitbringen. Gesagt – getan. Maik brachte alles mit. Nur dass die Lasur genau das gleiche Ergebnis an den Holzwaenden ergab. Wir haben nicht abgeschliffen, da einige Helfer unter uns der Meinung waren, dass das Holz nicht vorbearbeitet ist. Meine Teststellen mussten wir allerdings wegschleifen und selbst an diesen Stellen hat mir das mit der Lasur auch nicht so gefallen. Somit waren die Waende leicht demoliert und zogen das Projekt Lasur durch und beim Auftragen stellen wir fest, dass wir eigentlich haetten Beize kaufen sollen. Egal zu spaet, nun hatten wir begonnen. Die Lasur liess sich ziemlich schwer auftragen, da sie im nuh trocken war. Und es stellte sich ein Glanz ein, der uns Malern (Gudrun, Papa, Claudia) nicht gefiel. Calle dagegen war vom Ergebnis begeistert.

Also sind die Gemueter des Øfteres aneinander geraten. Ich wollte pløtzlich alles anders und mein Vater bemerkte in regelmaessigen Abstaenden, warum wir das nur so entschieden haetten, er wuerde es ganz anders machen. Ja, wir brauchten also ein paar Tage um wieder in den Takt zu kommen.

Wir entschlossen uns in den Farbenfachhandel zu gehen und nachzufragen, was man aus der Situation noch rausholen kann. Die Dame dort riet uns: abschleifen und beizen. Neee, danke. Wir nahmen somit Schleifpapier in die Hand und rieben gleichmaessig den Glanz der Lasur unter. Wir drehten die Sache um: erst Lasur, dann schleifen.

Damit bewirkten wir, dass wieder mehr das alte Holz zum Vorschein kam aber die Birkenfarbe dennoch alles aufhellte und der Glanz verschwand.  Das gefiel dann allen in der Runde ;-) Nur mir fiel auf, dass es jetzt ganz schøn weiss da oben war. Neee oder???? Also ein Farbakzent musste her. Und da entschieden wir uns fuer ein dunkles Rot.

hier noch mit Abklebeband

Die Decken – und nun auch die Fussbodenleisten sind mit dem schønen Lackrot gestrichen worden. Ende von diesem Lied: Maik hat einige Tøpfe Lasur wieder mit genommen, da wir so viel gar nicht brauchten. Auch die Deckenfarbe von Alpina ging wieder nach Deutschland, da fuer Holzdecken ungeeignet…..

Der Fussboden ist in allen Raeumen in der oberen Etage von Maik und Calle mit grossen Schleifmaschinen, die wir aus dem Malergeschaeft geliehen haben, bearbeitet worden. Der Wallnusslack wartet schon.

Auch der Weg zum Wallnusslack war abenteuerlich.Wir hatten einen Cognac farbenden Dekorwachs bestellt. Passend zu der Farbe des Parketts in der Wohnstube. Leider ist diese Bestellung in die Hose gegangen, da das Hauptlager von Monter den 2,5 l Eimer mit dieser Farbe nicht auftreiben konnte. Und die Zeit draengt ja. Also umentschieden mit toller und sehr grosser Hilfe eines Mitarbeiters von Monter. Ehrlich, haette ich dem nur VORHER von unserem Malerprojekt erzaehlt, so haetten wir viele Fehler nicht gemacht. Aber somit waeren auch nicht die vielen Fragen aufgekommen, die wir uns nun hinterher stellten. Zum Beispiel, warum die Decke nach 4mal streichen fleckig und gelb wirkt. Weil ein Gelbstoff im Holz enthalten ist, der sich mit Wasserfarbe immer wieder vermischt und somit in jeder Streichlage wieder zum Vorschein kommt. Da kauft man eine Grundierung. Aber nicht irgendeine Grundierung auf Wasserbasis, nein, eine Grundierung, die solche Vergilbungen stoppt und einschliesst. Somit entstehen keine Flecken und keine sichtbaren Uebergaenge von Alt nach Neu. Da kann man auch seine Holzdecke getrost mit einer stinknormalen weissen Tapetenfarbe auf Wasserbasis streichen.  Toll oder? :-( Aber auf diese Frage waeren wir ja nie gekommen, wenn uns es nicht passiert waere. Also wenn wir dann nochmal richtig Lust haben, diese kleinen Fehler auszugleichen, dann muessen wir nur die Grundierung und noch mal einen kompletten Anstrich an die Decke bringen. Heute hab ich dann erstmal dankend abgewunken. So sehr sieht man es ja auch nicht und: die Zeit draengt. Andere Sachen muessen fertig werden.

Dank meines Vater und Gudrun kann ich mich ueber die Streichergebnisse letzlich nicht beschweren. Mein Vater hat im Schweisse seines Angesichts alles rausgeholt was nur ging – auch seine Verbesserungsvorschlaege wurde dankbar angenommen. Das andere hab ich dann einfach ueberhoert ;-)

Calle und Maik haben sich mit den Ecken und Kanten der Deckenleisten rumgeschlagen. Wie ist der Winkel in einer Innenecke, wenn er nicht 90 Grad ist???? Ja das war SEHR schwer herauszufinden. Und aergerlich, wenn die Mathematik da einfach nicht stimmt. Probieren geht ueber Studieren und nach einiger Zeit waren die Maase klar und es konnte gesaegt, gehaemmert, zugeschnitten werden.

Ja und so -nach und nach-  kamen und kommen wir voran. Alles ist neu, gerade das Arbeiten mit Holz ist nicht leicht und es gibt tausend Møglichkeiten. Nur allein die Entscheidung auf welche Art wir den Fussboden streichen wollen, wie er aussehen kann, wie er sich anfuehlen kann, welches Material eine einfache Reinigung voraussetzt …. und und und……….ja da sollte man in der Vorbereitung einer Holzhausrenovierung mehr als nur 3 Monate in Anspruch nehmen :-) Aber eins kann ich euch versprechen: Die Lehre mit Wasser- und Ølfarben, Lacke, Lasuren und Beizen, die kann ich jetzt ;-)

Allen Helfern ein dickes DANKE